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Veranstaltungen 2005

Veranstaltungen 2005

Ausbildungszentrum für Gesundheits-berufe (AZG) des Kantons Luzern   Eine etwas ungewöhnliche Unterrichtssequenz erinnern statt vergessen – handeln statt schweigen! AZG Veranstaltung zum Gedenken an den Holocaust und zur Verhütung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit
27. Januar 2005, 13.00 – 15.30 Uhr Hörsaal Kantonsspital Luzern

Programm

  • Begrüssung, Einführung ins Thema
  • Véronique Schmidt Cuérel, Physiotherapeutin
    Erfahrungsbericht über die Arbeit mit MigrantInnen und Opfern von kollektiver und/oder individueller Gewalt in einem pluridisziplinären Team
  • Andreas Hausheer , Lehrer, Mediator
    „Das Ende des Faschismus – oder wenn viele kleine Leute kleine Schritte tun...“
    Holocaust: Was hat das mit uns zu tun? Oder ist das weit weg von uns?
    Zwischen dramatisieren und bagatellisieren: Wie kann ich konkret reagieren?
  Lernziele
  • Erkennen, mit welcher Grundhaltung Berufstätige im Gesundheitswesen zur "Rehumanisierung von Menschen, die von Menschen enthumanisiert wurden" (V. Schmidt Quérel), beitragen können.
  • Erkennen, wie zerbrechlich Demokratie sein kann und dass Werte wie individuelle Würde, soziale Gerechtigkeit, kulturelle Vielfalt und Bürgerrechte ständig aktiv gestaltet werden müssen.

Teilnehmende 7 Ausbildungskurse des AZG Luzern (2 Klassen Physiotherapieausbildung, 5 Klassen Pflegeausbildung), MitarbeiterInnen AZG, KSL, Gäste


Pädagogische Hochschule Luzern
  • "Es gibt hier keine Kinder: Auschwitz – Gross-Rosen Buchenwald"

Ausstellung mit Zeichnungen von Thomas Geve vom 24. Januar bis 11. März 2005 (ausgenommen 03.-11. Februar 2005) in der Studienbibliothek im Erdgeschoss des Fluhmattschulhauses

Thomas Geve, geboren 1929, wurde im Sommer 1943 zusammen mit seiner Mutter nach Auschwitz deportiert und im April 1945 in Buchenwald befreit. Seine fast zwei Jahre dauernde Haftzeit in verschiedenen Konzentrationslagern verarbeitete der 15jährige in einem Zyklus von rund 80 Buntstiftskizzen auf Papier der Lagerverwaltung. Diese Skizzen sind vom 24. Januar bis zum 11. März 2005 (ausgenommen 03.-11. Februar 2005) in der Studienbibliothek im Erdgeschoss des Fluhmattschulhauses an der Museggstrasse 9 in Luzern zu sehen. Es wird ein Büchertisch mit dem Ausstellungskatalog und der zweiteiligen Autobiographie von Thomas Geve eingerichtet, und es ist ein Videofilm zu sehen, in dem Thomas Geve einem Jugendlichen von heute von seinen Erlebnissen berichtet.Die Vernissage zur Ausstellung findet am Mittwoch, 26. Januar 2005, 19 – 21 Uhr, in der Studienbibliothek statt. Der Besuch der Vernissage steht allen interessierten Personen offen. Die Ausstellung ist vom 24. Januar bis zum 11. März 2005 (ausgenommen 03.-11. Februar 2005) für individuelle Besuche oder Besuche in Kleingruppen jeweils montags, dienstags, donnerstags und freitags von 10 – 17 Uhr oder nach Vereinbarung geöffnet. BesucherInnengruppen, die mehr als sechs Personen umfassen, sind gebeten, vorgängig mit Bernadette Kloter, der Studienbibliothekarin der PHZ Luzern, Kontakt aufzunehmen (Tel: 041/228 7119, Mail: bernadette.kloter@phz.ch); sie haben nach Wunsch die Möglichkeit, den dreiviertelstündigen Videofilm mit dem Gespräch zwischen Thomas Geve und einem Jugendlichen in einem speziellen Schulzimmer zu visionieren.    

  • Begegnungen mit Thomas Geve Auschwitz-Überlebender und Autor der in der

Ausstellung gezeigten „Zeichnungen eines kindlichenHistorikers“

Vom Dienstag, 25. Januar 2005, bis Freitag, 28. Januar 2005, findet jeweils von 17 – 19 Uhr im Raum D31 im Westflügel des Musegg-Schulhauses unter Mitwirkung von Thomas Geve eine Einführung in die Ausstellung „Es gibt hier keine Kinder: Auschwitz – Gross-Rosen–Buchenwald“ statt (Dia-Präsentation und Gespräch). Die Begegnungen werden von einer Studierendengruppe, von Dr. Kurt Messmer und von Dr. Hans-Rudolf Schärer gestaltet. Gäste sind willkommen. Am Samstag, 29. Januar 2005, findet eine weitere Begegnung für die interessierte Öffentlichkeit statt (Einladung folgt via Medien).      Film „Janusz Korczàk“ von Andrzej Wajda

Mit „Janusz Korczàk“ schuf der polnische Regisseur Andrzej Wajda einen bewegenden, vielfach ausgezeichneten Film über die letzten Lebensjahre des Mediziners und Pädagogen Janusz Korczàk, der im Warschauer Ghetto ein Kinderheim führt und „seine“ Kinder bis am Schluss nicht im Stich lässt. Der Film wird im Kino Pix 1 zweimal vorgeführt: Dienstag, 25. Januar 2005, 12.30 – 14.45 Uhr, , 27. Januar 2005 14.45 – 17.00 Uhr (jeweils mit einer kurzen Einführung durch Dr. Michael Fuchs, Leiter Studiengang Primarstufe der PHZ Luzern). Ausstellung von Materialien zum Holocaust-Gedenktag

I m Pädagogischen Medienzentrum Luzern finden interessierte Lehrpersonen ab 4. Januar 2005 in einer Ausstellung eine Vielzahl von Materialien für den Holocaust-Gedenktag vom 27. Januar 2005. Bücher, Kopiervorlagen Video, DVD, CD-ROM helfen bei der Vorbereitung des Themas und bei der Umsetzung im Unterricht Weitere Informationen unter PHZ Luzern


Universität Luzern Die Universität Luzern veranstaltet am 27. Januar 2005 einen Holocaust-Gedenkanlass. Der Politikwissenschafter Professor Dr. Joachim Perels von der Universität Hannover, Autor zahlreicher Publikationen zu den Nachwirkungen der NS-Herrrschaft in Deutschland, wird den Hauptvortrag halten. Das Thema seines Vortrags lautet: „Der Auschwitz-Prozess in Frankfurt am Main 1963 – 1965“. Als weitere Referentin ist Nationalrätin Cécile Bühlmann, Vizepräsidentin der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus, verpflichtet. Sie wird über „Moderne Gesellschaften und ihre Feindbilder – was wir von der Erinnerung an den Holocaust lernen können“ sprechen. Die Veranstaltung findet um 19.15 Uhr im Union-Saal an der Löwenstrasse 16 in Luzern statt und ist öffentlich.
Hochschule für Gestaltung und Kunst Luzern (HGK) Zwei Fachklassen für Grafik der HGK Luzern werden am 27. Januar 2005 aus Anlass des Holocaust-Gedenktages mit Aktionen in der Luzerner Innenstadt auf die Thematik Antisemitismus, Rassismus und Menschenvernichtung aufmerksam machen. Geplant ist die Herstellung von typografisch gestalteten Postkarten. Die „Sätze zum Nachdenken“ werden an die Passanten verteilt.